Unihockey Prime League

Unerwartetes Saisonende für die Tigers

Die Saison der Unihockey Tigers ist beendet – und das früher als erhofft. Mit der 5:9-Auswärtsniederlage gegen den HC Rychenberg Winterthur verlieren die Emmentaler auch das vierte Viertelfinalspiel und scheiden mit 0:4 aus der Serie aus. Ein klares Verdikt, auch wenn die einzelnen Partien oft enger waren, als es das Resultat vermuten lässt.

pd / Res Reinhard, res.reinhard@bern-ost.ch

Die Tigers fanden auch im vierten Spiel nie richtig in die Partie. Zu viele technische Fehler prägten das erste Drittel – Fehler, die Winterthur konsequent ausnutzte. Nach Treffern von Mutter und Conrad lagen die Gastgeber bereits nach 20 Minuten mit 2:0 in Führung.

 

Auch im zweiten Abschnitt lief zunächst wenig zusammen. Als Winterthur in der 28. Minute auf 4:0 erhöhte, reagierte Tigers-Coach Rubini mit einem Timeout – und dieses zeigte Wirkung.

 

Reaktion kommt – aber zu spät

Plötzlich waren die Tigers im Spiel. Mit zwei schnellen Treffern durch Simon Steiner und Matteo Steiner verkürzten sie auf 4:2 und übernahmen zwischenzeitlich sogar das Spieldiktat. Die Emmentaler zeigten Moral und liessen erkennen, dass sie sich noch nicht geschlagen geben wollten.

 

Doch just in dieser Phase folgte ein Rückschlag: Eine umstrittene Strafe gegen Topscorer Hedlund führte zum 5:2 für Winterthur. Ein Treffer, der den Lauf der Tigers abrupt stoppte.

 

Winterthur bleibt abgeklärt

Im Schlussdrittel stemmten sich die Tigers weiterhin gegen das Aus. Gustav Svensson brachte sein Team nochmals auf 5:3 heran, doch Winterthur blieb mit schnellen Gegenstössen brandgefährlich und stellte den Vorsprung immer wieder her.

 

Die Emmentaler rannten an, kämpften bis zum Schluss – doch die Hypothek aus den frühen Fehlern wog zu schwer. In den letzten Minuten setzte Winterthur mit weiteren Treffern den Schlusspunkt unter die Partie und die Serie.

 

Klare Serie – trotz enger Spiele

Das 0:4 in der Serie wirkt deutlich – und ist es letztlich auch. Zwar bewegten sich die Tigers in mehreren Spielen auf Augenhöhe mit dem Gegner, doch entscheidende Momente gingen immer wieder an Winterthur.

 

Damit endet die Saison für die Tigers unerwartet früh. Die Hoffnung auf einen Titel ist bereits im Viertelfinal geplatzt.

 

Matchtelegramm

HC Rychenberg Winterthur - Unihockey Tigers 9:5 (2:0, 2:2, 5:3)
Axa Arena, Winterthur. 1542 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher.
Tore: 8. N. Mutter 1:0. 17. L. Conrad (M. Maurer) 2:0. 22. L. Conrad (M. Maurer) 3:0. 28. N. Mutter (M. Maurer) 4:0. 31. S. Steiner (M. Strohl) 4:1. 34. M. Steiner (C. Stucki) 4:2. 42. M. Maurer (C. Mutter) 5:2. 45. G. Svensson (A. Hedlund) 5:3. 45. J. Larsson (O. Weissbach) 6:3. 51. L. Conrad (M. Matt) 7:3. 52. C. Stucki (M. Steiner) 7:4. 60. T. Gfeller 7:5. 60. D. Jaaranen 8:5. 60. N. Püntener (T. Aeschimann) 9:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur. 5x2 Minuten gegen Unihockey Tigers.


Autor:in
pd / Res Reinhard, res.reinhard@bern-ost.ch
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Erstellt: 20.03.2026
Geändert: 20.03.2026
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