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Unihockey Damen NLB - Revenge gegen Waldkirch St. Gallen geglückt

Die Rechnung, welche Lejon vom gestrigen Cupspiel gegen denselben Gegner, Waldkirch St. Gallen offen hatten, konnte am Sonntagsspiel in der Heimhalle beglichen werden.

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Bereits ab der ersten Minute waren beide Teams im Spielbetrieb angekommen und die Partie startete im selben Tempo wie im Samstagsspiel. Es wurde da angeknüpft, wo aufgehört wurde. Der Ball wurde schnell gespielt und es kam oft zu brenzligen Situationen vor dem Slot der Torhüterinnen. In der 6. Spielminute gelang es Fankhauser den Ball der gegnerischen Defensive abzuluchsen und ihn in den Slot auf Reusser zu spielen, welche ihn nach kurzem Prozess oben rechts im Angeli platzierte.  Der weitere Spielverlauf blieb wie bereits beschrieben, hitzig und kämpferisch. Drei Minuten vor Drittelsende belohnte Kunz das Heimteam mit einem weiteren Treffer und erhöhte somit auf 2:0.

 

Die Partie wurde fortan weitergespielt, als hätte keine Pause stattgefunden. Dieses Mal wurden die Gegnerinnen für ihren unermüdlichen Einsatz belohnt. Neuer Spielstand: 2:1. Nach fast 30 Spielminuten gelang es den Lejonessen mittels sauberer Auslösung den Ball von Fankhauser auf Ramseier hinter die Torlinie zu bringen. Es vergingen weitere 10 Minuten mit vielen geblockten Schüssen, welche nun die Haut der Spielerinnen beider Teams als Andenken schmücken. Zwahlen fand doch noch eine Lücke in der starken Verteidigungsarbeit und erhöhte das Resultat auf Pass von Reber zu Gunsten von Lejon auf 4:1.

 

Das letzte Drittel startete wie zu erwarten im selben Rahmen. Beide hatten wohl die Devise nichts anderes anzufangen und das attraktive Spiel so zu beenden, wie es begonnen hat. Und das Vorhaben wurde von Minute zu Minute umgesetzt. Wieder kam es auf beiden Seiten zu etlichen Torchancen, welche durch schöne Passparaden herausgespielt wurden. Lejon musste oft Konterattacken abweisen, bei welchen nicht zuletzt Torhüterin Jeige ihr Können unter Beweis stellen konnte. Die Zäziwilierinnen konnten diese Situationen durch schnelles Umschalten gut lösen.  Bis auf den letzten Treffer der Partie, welcher durch Waldkirch St. Gallen mittels Konter durch Schaller erzielt werden konnte. Das im Nachhinein genommene Time-Out konnte das Spiel für die Gegnerinnen auch nicht mehr richten. Jedoch verschaffte sich Lejon für zwei Minuten wegen einem Bodenspiel durch Kivirand selbst einen Nachteil. Das Heimteam und vor allem auch Torhüterin Jeige, zeigte eine starke Defensivleistung, sodass Waldkirch St. Gallen das Powerplay nicht ausnützen konnte. Auch nicht, als die Torhüterin vom Feld ging und dafür Platz für eine sechste Spielerin schaffte.

 

UH Lejon Zäziwil – Waldkirch St. Gallen 4:2 (2:0, 2:1, 0:1)
Sporthalle SML Arena, Zuschauer 61
SR Ten / Senn

 

Tore: 6. F. Reusser (M. Fankhauser) 1:0, 17. M. Kunz 0:2, 26. S. Brändli (A. Beck) 2:1, 29. A. Ramseier (M. Fankhauser) 3:1, 38. J. Zwahlen (A. Reber) 4:1, 48. A. Schaller (A. Räisänen) 4:2.

 

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lejon.

 

Lejon mit: Schaad/Jeige; Quattrini, Wälchli, Dominguez, Zwahlen, Reusser, Zumstein, Gerber, Kunz, Briggen, Reber, Schlatter, Soltermann, Aeschlimann, Fankhauser, Landmesser, Schmid, Götz, Ramseier, Umaparan, Kivirand
Lejon ohne: Schmid, Schlatter, Zürcher, Duner, Holle

 

Jeige wurde als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.


Autor:in
Michelle Fankhauser, UH Lejon Zäziwil
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Erstellt: 09.10.2023
Geändert: 09.10.2023
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