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Unihockey Damen NLB - Lejon mit einem blauen Auge davongekommen

Am letzten Samstag vermochten die Löwinnen nicht an die zuletzt starken Leistungen anzuknüpfen. Nach einer hart umkämpften Partie gegen Waldkirch-St. Gallen konnte der Heimsieg erst in der Verlängerung mit 4:3 realisiert werden.

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Mit hohem Tempo wurde in die Partie gestartet. Die Gäste agierten druckvoll, sodass Lejon zu Beginn regelrecht überfahren wurde und Mühe hatte ins Spiel zu finden. Durch zahlreiche Fehlpässe gewährte man den St. Gallerinnen viele Abschlüsse und geriet in gefährliche Situationen, die aber vorerst ungenutzt blieben. Nach den ersten zehn Minuten fand auch das Heimteam langsam ins Spiel und erarbeitete sich einige gefährliche Chancen in der gegnerischen Hälfte. In der 16. Minute entwischte eine St. Gallerin und konnte das erste Tor des Abends erzielen. Nur eine Minute später wurde gar auf 0:2 erhöht. Erst zu diesem Zeitpunkt wurden die Löwinnen wachgerüttelt. Knörr erzielte in letzter Minute des ersten Abschnitts den lang ersehnten Anschlusstreffer, die Zäziwilerinnen gingen mit einem Tor in Rückstand in die Pause.

 

Die Präsenz des Heimteams nahm im Mitteldrittel zu, doch das aggressive Offensivspiel, welches die Gäste an den Tag legten, bereitete den Löwinnen nach wie vor viel Mühe. Die Leichtigkeit und Konsequenz der letzten Spiele fehlten, die Gäste hingegen konnten sich mühelos nach vorne arbeiten. Zu Spielmitte war es schliesslich Burger, welche mit einem Weitschuss den Gleichstand kurzzeitig wieder herstellte. Lejon geriet jedoch weiterhin oft unter Druck und konnte sich nur mit viel Mühe in die gegnerische Hälfte kämpfen. Durch einen Freistoss vor dem Heimtor übernahm WaSa erneut die Führung. Doch die Reaktion der Löwinnen liess nicht lange auf sich warten, kurz vor der zweiten Pause war es erneut Knörr, die den Ausgleich erzielen konnte.

 

Im letzten Abschnitt konnte das Heimteam mit mehr Laufbereitschaft und Kampfwille Druck aufbauen, Bälle erobern und so das Spielgeschehen besser unter Kontrolle bringen. Die Löwinnen platzierten sich vor dem gegnerischen Tor, schlussendlich fehlten die Effizienz und das letzte Quäntchen Glück. Zahlreiche Chancen beider Seiten konnten nicht verwertet werden, die Verlängerung war absehbar.

 

Die Overtime war geprägt von Kontern, welche jedoch spätestens von den Torhüterinnen abgewehrt wurden, welche zu Höchstleistungen aufliefen. Erst in der 70. Minute konnte Sterchi einen Abpraller verwerten und die Siegesserie der Löwinnen erhalten.

 

UH Lejon Zäziwil - Waldkirch-St. Gallen 4:3 n.V. (1:2, 2:1, 0:0, 1:0)
SLM Arena, Konolfingen. 115 Zuschauer. SR Baumgartner/Kaufmann.
Tore: 16. C. Baumann (M. Sieber) 0:1. 17. C. Baumann (I. Bernhardsgrütter) 0:2. 20. S. Knörr (L. Locher) 1:2. 30. L. Burger (M. Stump) 2:2. 35. L. Eschbach (L. Resegatti) 2:3. 38. S. Knörr (R. Bieri) 3:3. 70. R. Sterchi (T. Lüthi) 4:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UH Lejon Zäziwil. 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen.

 

Lejon mit: Holle (Schaad); Zimmermann, Rindisbacher, Locher, Knörr, Bieri; Lüthi, Baioni, Siegenthaler, Buri, Sterchi; Stump, Orakci, Gurtner, Burger, Gilgen; Fankhauser, Oberli, Siegrist, Reusser.

 

Lejon ohne: Badertscher (abwesend), Spring (verletzt).

 

Nicole Siegenthaler als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.

 

Nächstes Heimspiel: Lejon vs. UH Appenzell, Sonntag, 1. Dezember 2019, 19.30 Uhr, SLM Arena Konolfingen

 

www.uhlejon.ch


Autor*in
Melanie Stump / Irene Gilgen, UH Lejon Zäziwil
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Erstellt: 11.11.2019
Geändert: 11.11.2019
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