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Unihockey NLA - Sieg der Tigers gegen Winterthur

Im gestrigen Spiel gab es einen Rückkehrer, eine Premiere und ein fulminantes Tigers-Schlussdrittel.

He is back: Ivan Brechbühl gab nach viermonatiger Pause sein Comeback in der NLA.

Ein kapitales Spiel Stand gestern in der Espace Arena auf dem Programm. Beide Teams brauchten dringend Punkte. Winterthur wollte mit einem Sieg den Anschluss nicht verlieren. Die Tigers konnten sich mit einem Sieg ein wenig vom ominösen "Strich" absetzen. Zudem gab Brechbühl in den Reihen der Tigers sein Comeback nach verletzungsbedingter Absenz.

 

So begann dann auch die Partie. In den ersten zehn Minuten wurde auf beiden Seiten eher Verhalten gespielt. In erster Linie wollte man keine Fehler machen. In der zwölften Minute kriegten dann die Tigers einen Freistoss zugesprochen. Bei der Ausführung dieses Freistosstes wurde es wohl manchem Zuschauer ein bisschen wirr im Kopf, da gefühlt jeder Spieler der Tigers den Ball einmal berührt hat. Schlussendlich war es Kisugite, der mit einem schönen Schlenzer in die weitere Ecke Gruber im Winterthurer Tor bezwingen konnte.

 

Eine Zeigerumdrehung später konnte Brechbühl in der Mittelzone einen Ball abfangen. Was er anschliessend daraus machte, war schlicht und einfach sensationell. Als wäre er nie weg gewesen, hämmerte er den Ball mit einem Handgelenkschuss in den Torhimmel. Die Tigers führten also zur Pause mit 2:0.

 

Ins Mitteldrittel starteten die Tigers eigentlich besser als der Gast. Gfeller konnte bereits nach drei Minuten das 3:0 erzielen.

 

Dann kam die 26. Minute. Rychenberg konnte mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. Doch da kam erneut Brechbühl zum Zug. Guggisberg zog unwiederstehlich vors Tor, wurde im letzten Moment noch gestört. Dies wurde zur perfekten Vorlage von Brechbühl, welcher den Ball eiskalt in den Maschen versenkte.

 

In der 33. Minute zeigte sich die Situation umgekehrt. Guggisberg konnte auf Zuspiel von Brechbühl das 5:3 erzielen. Kurz vor der Pause konnte dann Studer nochmals verkürzen. Auch in die zweite Pause ging es dann mit einem 2-Tore-Vorsprung.

 

Im Schlussabschnitt starteten die Gäste besser ins Spiel. Wieder waren drei Minuten gespielt, als es einschlug. Nur waren diesmal die Winterthurer erfolgreich. Erneut Studer brachte seine Farben wieder ins Spiel. In der 48. Minute wurde aber den Tigers ein Penalty zugesprochen. Kisugite lief an und zeigte einmal mehr, dass er wahrscheinlich keine Nerven hat. Eiskalt versenkte er den Ball zwischen den Beinen von Gruber im Tor. 6:4 und der Start zu einem fulminanten Schlussdrittel der Tigers, welches schlussendlich mit 7:2 zu Gunsten der Tigers endete.

 

Besonders zu erwähnen gilt es noch das letzte Tor der Tigers, welches aus einer Co-Produktion der Youngsters erzielt wurde. Lauber, der sein erstes NLA-Spiel bestritt, bediente drei Sekunden vor Schluss Ruch, welcher mit einem schönen Drehschuss den Schlusspunkt unter dieses Spiel setzte.

 

Den Tigers gelang ein ausgezeichnetes Spiel in dieser wichtigen Phase der Saison. Bereits am nächsten Samstag steht in Uster das nächste wichtige Spiel an, liegen die Zürcher doch nur gerade einen Punkt vor den Tigers. Mit einem Sieg gegen Uster könnten die Tigers in der Tabelle noch einen Schritt nach vorne machen. Aktuell befindet man sich auf dem sechsten Platz.

 

Unihockey Tigers - HC Rychenberg Winterthur 12:5 (2:0, 3:3, 7:2)
Espace-Arena, Biglen. 377 Zuschauer. SR Bühler/Bühler.
Tore: 12. M. Kisugite (C. Beer) 1:0. 13. I. Brechbühl (S. Siegenthaler) 2:0. 23. T. Gfeller (S. Flühmann) 3:0. 26. S. Toropainen (T. Studer) 3:1. 26. P. Kern (M. Schwerzmann) 3:2. 28. I. Brechbühl (J. Guggisberg) 4:2. 33. J. Guggisberg (I. Brechbühl) 5:2. 39. T. Studer (M. Saarnio) 5:3. 43. T. Studer (M. Wöcke) 5:4. 48. M. Kisugite 6:4. 49. J. Guggisberg 7:4. 50. S. Flühmann (Y. Glauser) 8:4. 54. T. Gfeller (Y. Glauser) 9:4. 57. T. Studer (N. Gröbli) 9:5. 59. Y. Glauser (S. Flühmann) 10:5. 59. J. Guggisberg (K. Kropf) 11:5. 60. J. Ruch (J. Lauber) 12:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Tigers
Best-Player: Studer (HCR) / Ivan Brechbühl (Tigers)


Autor
Unihockey Tigers
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Erstellt: 17.12.2018
Geändert: 17.12.2018
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