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Vechigen - Von Fahrenden überrumpelt

Laut TeleBärn haben sich vergangenen Samstag Fahrende in Vechigen niedergelassen. Bis am 29. Juli dürfen sie bleiben. Wie willkommen sind die Fahrenden?

Rund dreissig Wohnwagen stehen derzeit auf dem Land eines Bauern oberhalb von Vechigen. (Bild: screenshot TeleBärn)

Um die dreissig Wohnwagen, die meisten mit französischer Nummer, haben sich in Vechigen niedergelassen, wie TeleBärn am Montag berichtete. Es sei alles sehr schnell gegangen sagt Gemeindepräsident Walter Schilt gegenüber dem Fernsehsender. Man haben hier mit Fahrenden noch keine Erfahrungen gemacht.

 

„Am Montag wollen wir weiterschauen und haben inzwischen versucht, alles in die Bahnen zu lenken“, sagt Schilt. Dabei stütze sich die Gemeinde auf die bekannten BSIG-Weisungen, um die Sache in den Griff zu bekommen. „Uns lagen vor allem die Themen Littering, Entsorgung, Abwasser uns Wasser am Herzen“, so Schilt.

 

Demnächst sollen Container für den Abfall aufgestellt werden und die Fäkalien kommen ins Bschüttiloch eines Bauern in der Nähe.

Stimmung bei Anwohnern entspannt

 

Gegenüber TeleBärn sagten die Anwohner, dass sie ein bisschen überrumpelt gewesen seien. Grundsätzlich sei die Stimmung aber entspannt, einzelne fürchteten sich aufgrund schlechter Erfahrungen.

 

Man sollte sich da nicht zu fest von Vorurteilen beeinflussen lassen, findet der Gemeindepräsident: „Sie haben uns auch selbst gesagt, wir sollen es melden wenn man irgendwie das Gefühl habe, es sei etwas nicht in Ordnung. Beispielsweise wenn die Kinder zu viel Lärm machen, solle man sich gleich bei Ihnen melden.“ Schilt meinte auch, es gebe keinen Grund Angst zu haben. Die Gemeinde hätte sehr gute Gespräche mit den Fahrenden gehabt.

[i] Zum Beitrag von TeleBärn


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Erstellt: 18.07.2017
Geändert: 21.07.2017
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