Vechigen investiert in seine Schulkinder
Vechigen kümmert sich um seine Jungen: Die Gemeinde baut die Schulsozialarbeit aus und verbessert gleichzeitig die Sicherheit auf den Schulwegen. Während die zusätzlichen Ressourcen für die Schulsozialarbeit auf den gestiegenen Unterstützungsbedarf reagieren, werden bereits beschlossene Massnahmen zur Schulwegsicherheit nun umgesetzt.
Die Gemeinde Vechigen investiert in zwei Bereiche, die Schülerinnen und Schüler direkt betreffen. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Schulsozialarbeit um 60 Stellenprozente auszubauen. Gleichzeitig werden verschiedene Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit umgesetzt, die im Vorfeld bereits beschlossen worden waren.
Mehr Ressourcen für die Schulsozialarbeit
Künftig stehen der Schulsozialarbeit in Vechigen insgesamt 120 Stellenprozente zur Verfügung. Grund für die Aufstockung ist laut Gemeinde die stark gestiegene Nachfrage. Sowohl die Zahl der begleiteten Fälle als auch die Komplexität der Beratung hätten in den vergangenen Jahren zugenommen. Gleichzeitig seien die Anforderungen an die Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrpersonen und Fachstellen gewachsen.
Bisher betreut die Schulsozialarbeit mit einem Pensum von 60 Stellenprozenten rund 600 Schülerinnen und Schüler an vier Schulstandorten. Die bisherigen Ressourcen reichen laut Gemeinde nicht mehr aus, um den Bedarf angemessen abzudecken.
Mit der zusätzlichen Stelle soll die Präsenz an allen Schulstandorten verbessert und eine zeitnahe Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen sichergestellt werden. Zudem erhält die Präventionsarbeit mehr Gewicht. Die Einführung der zusätzlichen Stelle ist auf das zweite Semester des Schuljahres 2026/27 vorgesehen.
Beschlossene Massnahmen für sichere Schulwege werden umgesetzt
Parallel dazu setzt die Gemeinde die bereits angekündigten Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit um. Wie BERN-OST bereits berichtete, wurden verschiedene Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf den Schulwegen beschlossen. Die Umsetzung erfolgt nun und soll bis zum Beginn des neuen Schuljahres im August abgeschlossen sein.
Im Rahmen der Untersuchung der Verkehrssicherheit auf den Schulwegen wurden zudem weitere Massnahmen definiert. Deren Umsetzung ist laut Gemeinde von verschiedenen Faktoren abhängig, darunter die Koordination mit anderen Projekten, die Finanzierung und die Dringlichkeit.