Theaterverein Heubühne Rubigen

Vorhang auf für Arsène Lupin

Seit seiner Gründung im Juni 2023 ist beim Theaterverein Heubühne Rubigen viel passiert. Nach zwei erfolgreichen Produktionen folgt im Februar 2026 bereits das dritte Stück. «Arsène Lupin und das Collier der Königin» verspricht rasante Spannung.

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Der dritte Coup rund um Arsène Lupin verspricht rasante Spannung und ein bisschen Komik. (Foto: zvg)

Nach der Pandemie hatten einige Vereine entschieden, keine Theater mehr aufzuführen, so auch die Musikgesellschaft Rubigen. Doch einige Mitglieder der früheren Theatergruppe wollten die Köpfe nicht hängen lassen. Einer von ihnen war Stefan Schär, heute Präsident des Theatervereins, und gemeinsam mit den theaterbegeisterten Mitgliedern entwickelte er die Idee, einen eigenen Theaterverein zu gründen.

 

Im Sommer vor drei Jahren gegründet ...

Gesagt, getan: Am 10. Juni 2023 wurde auf der Heubühne bei der Familie Heiniger der Theaterverein gegründet – unter dem Namen Heubühne Rubigen. Rund fünfzehn Personen fanden den Weg an die Gründungsversammlung. Der erste Schritt war gemacht – und schon bald begann mit viel Elan die Suche nach einem passenden Theaterstück. Inzwischen hat die Truppe schon zwei Auftritte hingelegt.

 

... und bereits an der dritten Produktion

Letzten September ging es mit den Proben für das aktuelle Stück weiter. «Arsène Lupin und das Collier der Königin» wird unter der Leitung des neuen Regisseurs Henä Rohrer einstudiert. Für das dritte Stück hatte Rohrer sich gezielt auf die Suche nach einem Stück mit kriminalistischer Handlung und humorvollen Passagen gemacht, bei dem nicht zu viele Personen auf der Bühne stehen. Fündig wurde er schliesslich mit «Arsène Lupin und das Collier der Königin». Jeweils am Donnerstagabend proben zehn Personen für das neue Kriminalstück, bald legen sie auf der Bühne los.

 

Anfangs eine Riesentruppe ...

In den Anfängen waren es fünfzehn Personen, die alle mitspielen und auf der Bühne stehen wollten. Deshalb war die Wahl im ersten Jahr auf das Theaterstück «d Badwanne» gefallen, eine Kriminalkomödie, die allen Beteiligten einiges abverlangte. Die ursprüngliche Idee, das Stück auf der Heubühne aufzuführen, musste seinerzeit rasch verworfen werden, insbesondere wegen der zu hohen feuerpolizeilichen Auflagen.

 

... und ein Riesenerfolg

Ende April 2024 war es dann so weit: Die Vorpremiere in der Aula Rubigen stand an. Zwar war die Nervosität spürbar, doch die Aufführung sei hervorragend gelungen, freuen sich die Mitglieder: Sponsoren und Gönner hätten sich begeistert gezeigt. Die beiden öffentlichen Vorstellungen seine nahezu ausverkauft und ein voller Erfolg gewesen. Der Start des Theatervereins war damit mehr als gelungen und die Truppe machte weiter.

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Eine rasante Geschichte um den Meisterdieb und ein verschwundenes Collier. (Foto: zvg)

Von alten Schlössern ...

Bereits im Herbst 2024 begannen die Proben für das zweite Stück «Schloss zu verkaufen». Unter der Leitung von Sue Wüthrich studierten diesmal gar siebzehn Personen das neue Theater ein. Die Handlung spielte im Salon eines altehrwürdigen Schlosses, das von seinen Besitzern eher nachlässig geführt wurde. Als die Geldnot zu gross wurde, sollte das Schloss verkauft werden. Das Dienstpersonal wollte dies jedoch um jeden Preis verhindern.

 

... und neuen Schwierigkeiten ...

Während der Abwesenheit der Besitzer wurde ein Kaufinteressent erwartet – und kurzerhand schlüpften die Haushälterin und der fast taube Butler in die Rollen ihrer Herrschaften, um die Kaufinteressenten abzuwimmeln. Dieser Rollentausch führte im Stück zu immer neuen Schwierigkeiten. Nach zahlreichen Verwirrungen, Überraschungen und Missverständnissen nahm das Stück schliesslich ein gutes Ende. Die Vorstellungen im Juni 2025 waren trotz sommerlich warmer Temperaturen sehr gut besucht.

 

... bis zum Simplon-Nostalgie-Express

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es im letzten September fast nonstop weiter zu den Proben des aktuellen Stücks. Im Simplon-Nostalgie-Express herrscht helle Aufregung: Die exzentrische Sophie von Falkenstein erhält einen mysteriösen Brief, in dem der Diebstahl ihrer äusserst wertvollen Halskette – dem Collier der Königin – angekündigt wird. Um Mitternacht soll das Schmuckstück entwendet werden, und zwar von niemand Geringerem als Arsène Lupin, dem berühmtesten Gentleman-Gauner der Geschichte.

 

Gewinnt der Meister der Verkleidung?

Nur einer kann den Diebstahl verhindern: Inspector Henri Ganimard, Lupins grösster Widersacher. Für ihn ist klar, dass jeder der Dieb sein könnte, denn Lupin ist ein Meister der Verkleidung. Es kommt zum Duell zweier brillanter Köpfe. Ob Ganimard den Coup vereiteln kann, oder ob Lupin ihm doch ein paar Schachzüge voraus ist, zeigt sich erst kurz vor Schluss.

 

Spannung bis zum Schluss

Viel Spannung ist angekündigt, und auch Spass auf allen Seiten: Regisseur Henä Rohrer sagt, ihm bereite die Arbeit mit den Schauspielerinnen und Schauspielern grosse Freude, und alle empfinden die Zusammenarbeit als sehr angenehm. Bühne frei also für Arsène Lupin und die vier Vorstellungen im Februar.

Aufführungen

 14./20./21. Februar 2026, jeweils 20 Uhr, 15. Februar 14 Uhr in der Aula, Worbstrasse 13 in Rubigen. Weitere Infos finden Sie hier.


Autor:in
pd/cw, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 14.02.2026
Geändert: 14.02.2026
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