Wanderung in einer der faszinierendsten Landschaften der Schweiz
Jeden zweiten Donnerstag organisiert die Männerriege Worb eine Wanderung. Vergangenen Donnerstag reisten 13 Wanderer in die Lenk. Von der Bergstation Leiterli führte Wanderleiter Robert Meerstetter die Gruppe in eine der faszinierendsten Landschaften der Schweiz: die Gryden.
Schon um 6.50 Uhr – nach einer kühlen Nacht bei angenehmer Temperatur – besammelte sich die Gruppe beim Bahnhof Worb. Bei der Zugfahrt über Bern und Zweisimmen in die Lenk herrschte ein reger Austausch von Neuigkeiten und Episoden aus dem Alltag. Die rund zweieinhalbstündige Fahrt verging im Flug. Wie bei jeder Wanderung stärkten sich die Wanderer zuerst mit Kaffee und Gipfeli – dieses Mal im Café Kuhnen. Danach brachte die Gondelbahn die erwartungsvolle Männerschar zum Ausgangspunkt der Wanderung: die Bergstation Leiterli.
Wanderung auf 2100 Meter
Die Wanderung führte vom Leiterli über Gryden, Stübleni zur Schutzhütte Gryden. Der erste Abschnitt des Bergwanderweges führt über den Alprundweg Leiterli. Ab der Alp Steinstoos wird der Weg schmaler und führt anschliessend in einem kurzen, steileren Anstieg über die Kalksteinformation Stübleni. Am höchsten Punkt – auf rund 2100 Meter – gab es Mittagsrast mit Verpflegung aus dem Rucksack.
Schöne Aussicht
Die Rundsicht dort ist traumhaft man sieht von den Simmentaler- über die Saanenländer- bis zu den Freiburger Berg-Schönheiten. Dazu kommt die Sicht auf die einzigartige Kraterlandschaft im Gebiet Stübleni. Das Gelände besteht aus Gipsgestein: Durch die langsame Auflösung durch Regenwasser und die anschliessende unterirdische Versickerung bilden sich Versickerungstrichter (Dolinen), die dem Gelände diesen kraterartigen Aspekt verleihen.
Nach der Mittagsrast wanderte die Gruppe über diese speziellen Formationen zur Schutzhütte Gryden. Nach einer kurzen Rast folgte der Abstieg zurück zur Bergstation. Bei der Mittelstation Stoos gab es – wie bei jeder Wanderung der Männerriege Worb – den Schlusstrunk, bevor die Rückreise nach Worb erfolgte.