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Wegen rechtsextremem Geschäftsführer: Schwinger Orlik will weg von Sponsor Roviva

Der Rubiger Schwinger Curdin Orlik will den Sponsorenvertrag mit Matratzenhersteller Roviva nicht mehr verlängern. Der Grund ist die rechtsextreme Gesinnung des Geschäftsführers.

Curdin Orlik im Sponsoren T-Shirt. Rechts unten der Roviva-Aufnäher. (Bild: Screenshot Youtube/BERN-OST)

Wie der "Blick" berichtet, hat der Rubiger Schwinger Curdin Orlik angekündigt, den Sponsorenvertrag mit dem Matratzenhersteller Roviva nicht zu verlängern. Recherchen von "Tagesanzeiger" und "Rundschau" hatten diese Woche aufgedeckt, dass Roviva-Geschäftsführer Peter Patrik Roth in rechtsextremen Kreisen verkehrt, eine Firma besitzt, die Neonazi-Kleidung vertreibt und auf Instagram mit bekannten neonazistischen Symbolen posierte.

 

Gegenüber dem "Blick" sagte Orlik, er habe aus den Medien von den problematischen Aufnahmen gehört und sei schockiert gewesen. "Ich verurteile jegliches rechtsextremes Gedankengut und auch die Zurschaustellung von solchen Symbolen", stellt er klar.

 

Die Zusammenarbeit zwischen Curdin und Sponsor Roviva läuft seit Anfang Jahr. Ende 2019 läuft der Vertrag aus. Für ihn sei klar, dass er den Vertrag nicht verlängern werde, sagt der Schwinger zum "Blick". Er habe mit Roviva-Geschäftsleiter Roth bisher kaum Kontakt gehabt. In den letzten Tagen habe er aber den Kontakt zur Firma gesucht, weil er "mehr über die Vorwürfe wissen wollte" – allerdings ohne Erfolg.


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abu, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 08.09.2019
Geändert: 08.09.2019
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