«Wenn wir auswärts drei Tore schiessen, sollten wir punkten»
Schon sind wieder zwei Runden gespielt. Der FC Oberdiessbach ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Trainer Peter Kobel sagt im Interview, was es braucht, um Erster zu werden.
Der FC Oberdiessbach liegt mit nur zwei Punkten Rückstand zum Leader der 2. Liga auf dem sechsten Platz. Noch ist alles möglich. Peter Kobel, der in der Nationalliga A bei YB, Servette und Thun während über 150 Spielen im Tor stand, trainiert Oberdiessbach seit fünf Jahren. Vor drei Jahren ist Oberdiessbach in die 2. Liga aufgestiegen.
BERN-OST: Peter Kobel, was sagen Sie zum Rückrundenstart mit einem Sieg und einer Niederlage?
Peter Kobel: Es war ein solider Start, mit ziemlich guten Leistungen. Ich hoffe, dass wir uns noch steigern können. Beim 3:2 gegen Frutigen sind wir gut gestartet und früh in Führung gegangen.
Beim 3:4 im Breitenrain lief es unglücklich, wir haben zu viele eigene Fehler gemacht. Da müssen wir uns an der Nase nehmen. Wenn wir auswärts drei Tore schiessen, sollten wir punkten.
Was ist das Ziel für die Rückrunde?
Eins ist klar: Wir gehen auf den Platz, um zu gewinnen. Wir haben uns keine Rangierung als Ziel gesetzt und sind noch in beiden Wettbewerben dabei. Wir müssen nicht aufsteigen, aber wir wollen vorne dabeibleiben. Da wir nicht wissen, wie sich die Teams verstärkt haben, ist es schwierig zu sagen, wie stark die Gegner auftreten.
Wie stehen die Chancen?
Wir liegen aktuell (mit einem Spiel mehr) nur zwei Punkte hinter dem Leader. In der ausgeglichenen Gruppe kann noch viel passieren. Wenn man plötzlich einen Lauf hat, ist alles möglich.
Wo muss Oberdiessbach besser werden?
Wir erhalten zu viele Tore, und zwar zu viele einfache Tore. Meistens sind es Eigenfehler, das ist unser grösstes Manko.
Woran liegt das?
In der gefährlichen Zone passieren uns zu viele Unkonzentriertheiten, da fehlt es an der nötigen Konzentration. Wir spielen einen offensiven Fussball und sind dadurch etwas anfälliger als andere Mannschaften.
Einerseits sind wir die Mannschaft, die am meisten Tore geschossen hat. Dafür haben wir jetzt in zwei Spielen sechs Tore kassiert, das sind zu viele! Wenn wir das in den Griff kriegen, werden wir gefährlich sein, da bin ich überzeugt.
Nächstes Spiel:
Donnerstag, 2. April, 20 Uhr
Sportplatz Leimen: FC Oberdiessbach – FC Wyler Bern