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ZAK-Seniorenstamm: Ausgleich mit der Life-Life-Balance in der Freizeitgestaltung

Trotz des schon fast frühlingshaften Wetters fanden 28 Personen zum Februar-Seniorenstamm des Vereins "Zäme Aktiv Region Konolfingen". Als Gast erzählte der Konolfinger Gemeindepräsident Daniel Hodel von Politik, Beruf, Familie und Freizeit.

Daniel Hodel informierte über Politik, Beruf, Familie und Freizeit. (Bild: Willi Blaser)

Am Valentinstag durfte Susanne Brechbühl den Konolfinger-Gemeindepräsident zum Seniorenstamm des "Vereins Zäme Aktiv Region Konolfingen" (ZAK) begrüssen. Der seit sechs Jahren als Gemeindepräsident von Konolfingen amtende Gysensteiner informierte, was ihn und die Gemeindebehörde momentan beschäftigt, wo er arbeitet und wie er seine Freizeit gestaltet. "Im Moment stehen die Themen Schulraumplanung, Liegenschaftsstrategie, Verkehrsrichtplan und Entwicklungsausrichtung im Vordergrund". Zum einen müsse nun die Schulraumplanung mit dem Bau des neuen Schulhauses nach dem für die Gemeinde positiven Regierungsratsentscheid vorangetrieben werden.

 

Die Gemeinde mit heute rund 5'300 Einwohnern und einem Jahresumsatz von rund 38 Millionen Franken werde nach wie vor wachsen. "Vermutlich werden wir in einigen Jahren gegen 6'000 Einwohner zählen können". Das müsse in vielen Geschäften voraussichtlich beachtet werden, erklärte der engagierte Hodel.

 

Projektleiter Arealentwicklung

Daniel Hodel kennt das Metiers der Weiterentwicklung bestens. Als Projektleiter Arealentwicklung ist er in der Unternehmensentwicklung der Stiftung LebensART in Bärau beruflich tätig. "Da bin ich mit der Umnutzung des Lauterburg-Areals beschäftigt. Wir erhalten Teile der alten Gebäude, werden sie aber umbauen und anders nutzen als bisher".

 

Es soll ein Begegnungsort werden mit einer öffentlichen Markthalle, etwas Einzigartiges in unserer Region, wie er sagte: "Mit neuen Wohnungen sowie einer neuen Gärtnerei ergänzen wir das gesamte Areal." In Bärau am Hauptsitz der Stiftung arbeitet er auch. "Unsere Stiftung umfasst 5 Standorte mit 620 Mitarbeitenden, die insgesamt in irgend einer Art rund 430 Menschen betreuen. Auch für den Bau der neuen Wärmeenergiezentrale, die neu an Stelle der Schnitzelheizung mit einer Grundwasserwärmepumpe ausgestattet ist, ist Hodel aktiv dabei.

 

Familie, Wandern und Fliegen

Im Vordergrund seiner Freizeitgestaltung steht sein 8-jähriger Sohn Levin. Mit ihm verbringe er gerne sehr viel Zeit und geniesse es. Daniel Hodel kann aber auch auf einer Wanderung oder beim Wintersport einfach so hinsitzen und die wunderbare Landschaft geniessen. Ganz anders abschalten kann er mit seiner Speed Canard. "2013 habe ich das Privatpilotenbrevet gemacht. Mit dem Entenflügel-Flugzeug, wie das Flugzeug auch heisst, kann ich hoch über den Wolken so richtig abschalten und geniessen". Er schwärmt von diesem Speed Canard, es sei eines der letzten zwei solcher Flugzeuge, die noch in der Schweiz fliegen.

 

Aber auch mit einer Cessna ist er ab und zu unterwegs und geniesst: "Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste, alle Sorgen sagt man, blieben darunter verborgen und dann, würde was uns gross und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein".


Autor
Willi Blaser, Vorstand ZAK
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Erstellt: 17.02.2019
Geändert: 17.02.2019
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