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ZAK-Wanderung: Vorbei an der Teufelsburde

Christian Niederhauser konnte 30 Teilnehmenden an der ZAK-Oktober-Wanderung die wunderschöne Gegend mit der prächtigen Aussicht auf dem Gürbetaler Höhenweg zeigen.

Die Teufelsburde. Der imposante, erratische Block faszinierte. (Bilder: Susi Blaser)
Gut erhaltenes Backhaus in Fallenbach
Grandiose Aussicht auf die Berneralpen
Wunderbar erhaltene, geschmückte Speicher
Bauernhäuser wie aus dem Bilderbuch

Nach der Bahn- und Busfahrt in Englisberg angekommen, freuten sich die Teilnehmenden über das wunderbare Herbst-Wanderwetter. Die Oktober-Wanderung des Vereins Zäme-Aktiv-Region-Konolfingen (ZAK) führte teilweise dem Gürbetaler Höhenweg entlang. Vorbei an stattlichen Bauernhäusern mit ihren reichgeschmückten Speichern und Mutterkuhherden erreichten die Wanderer die Teufelsburde bei Winzenried, oberhalb von Belp. Dieser mächtige, 4,5 Meter hohe, erratische Block wurde vom Aaregletscher vor rund 20'000 Jahren hierher verfrachtet. Dieser Findling aus Chlorit-Sericit-Gneis wurde von den Eismassen also mindestens 75 km transportiert. Bis ins 19. Jahrhundert wusste man nicht genau, wie die Findlinge ins Mittelland gelangten. So war der Teufel eben die Erklärung und gab dem Findling den Namen Teufelsburde.

 

Grossartige Berneralpen und Backhäuser

Schon vor und nach dem Stundenrast oberhalb Bannmatt genossen die Teilnehmenden die prächtige Aussicht auf die Berner-Alpen. Das gut erhaltene und noch immer genutzte Backhaus in Fallenbach faszinierte und lud zum kurzen Verweilen ein. Via Obertoffen, vorbei am Schlossguet erreichten die Wanderer in Toffen die verdiente Rast im "Il Sorriso" neben dem Bahnhof. Glücklich, mit einem wunderbaren Erlebnis mehr, erreichten die Teilnehmer über Thun den Ausgangsort Konolfingen.


Autor
Willi Blaser, im Auftrag des Vereins ZAK
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Erstellt: 23.10.2019
Geändert: 23.10.2019
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