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Zäziwil - Klares Ja zur Zusammenlegung der Schule

Auf nächsten Sommer werden die Schulen Oberhünigen und Zäziwil zusammengelegt. Nachdem Oberhünigen an der Gemeindeversammlung zum Projekt "Schule Region Zäziwil" Ja gesagt hat, stimmte nun auch die Zäziwiler dem Vorhaben deutlich zu.

Das Schulhaus Zäziwil: Hier werden ab Sommer 2019 die Primar- und Kindergartenklassen für Oberhünigen und Zäziwil geführt. (Bild: Roland Zumbühl/wikimedia.commons.org/Archiv BERN-OST)

Mit 145 Stimmberechtigten oder über 12 Prozent aller Stimmberechtigten war die Zäziwiler Gemeindeversammlung vom Mittwochabend gut besucht. Unter dem Traktandum "Projekt Schule Region Zäziwil" beschloss die Gemeindeversammlung die Änderung des Organisationsreglement (131 Ja-Stimmen), die Zustimmung zum Mietzins für die Miete der Räumlichkeiten im Schulhaus von Oberhünigen durch die Gemeinde Zäziwil (121 Ja-Stimmen) und die jährlich wiederkehrende Ausgabe für den Schulbus (123 Ja-Stimmen).

 

Das Ja ist eine Verpflichtung

Was bedeutet das Ja für den Zäziwiler Gemeinderat? "Es ist eine grosse Verpflichtung. Wir haben die Vorteile dieses Projekts herausgestrichen, nun müssen wir diese auch umsetzen", sagt Gemeindepräsident Walter Flühmann (parteilos).

 

Da der längere Schulweg, den einige Kinder nun auf sich nehmen müssen, manchen Leuten schwer aufliege, sei er – ohne pessimistisch gewesen zu sein – erstaunt gewesen über das klare Resultat der Abstimmung, sagt Flühmann. "Es ist meine Auffassung, dass der Gemeinderat das machen muss, was die Leute wollen und es ist nicht selbstverständlich, dass es gelingt", sagt er.

 

Als nächstes wird gemäss Flühmann das neue Bildungsreglement für die fusionierten Schulen entsprechend den Beschlüssen fertiggestellt. Zudem muss der Zusammenarbeitsvertrag mit Oberhünigen unterzeichnet werden.

 

Flühmann: "Wir machen alles für die Schulwegsicherheit"

"Wir haben auch gemeinsam mit dem kantonalen Tiefbauamt und dem Sicherheitsdienst der Polizei den Schulweg angeschaut", sagt Flühmann.  Für die Strecke nach Oberhünigen durch den Wald komme eine Reduktion der Höchstgeschwindigkeit von 80 auf 60 Kilometer pro Stunde in Frage, was auch bis im Sommer realisiert werden könne, so Flühmann.

 

Zudem werde ein anderer Weg durch den Wald geprüft, welcher allerdings steil und ungeteert sei. "Es wäre möglich das Strässchen zu teeren, wir klären diese Möglichkeit aber noch ab", stellt Flühmann in Aussicht und betont: "Der Gemeinderat macht alles, damit die Schulwegsicherheit gewährleistet ist."

 

Budget genehmigt

Weiter wurde an der Gemeindeversammlung auch dem Budget 2019  oppositionslos zugestimmt, wie die Gemeindeverwaltung mitteilt. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 1.72.


Autor
Isabelle Berger, isabelle.berger@bern-ost.ch
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Erstellt: 13.12.2018
Geändert: 13.12.2018
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