Zum Geistsee im Längenbühl
Bei bestem Wanderwetter nahmen 31 Teilnehmende an der Mai-ZAK-Wanderung teil. Die Route führte ins Gebiet des Forst Längenbühl oberhalb Blumenstein.
Nach der Bahnfahrt stiegen die ZAK-Wandernden (zäme aktiv Region Konolfingen) in Thun in den Bus Richtung Blumenstein um. Ab der Weiermatt gings für die Gruppe zu Fuss weiter. Beim Türmli gabs eine kurze Orientierung durch den Wanderleiter Res Brechbühl, danach wanderte die Gruppe dem nahen Wald entgegen.
Auf teilweise wildromantischen «Rehwegli» (Pfaden) gings Richtung Waldweier, einem kleinen idyllischen Weier im Forst Längenbühl mitten im Wald entgegen. Ein wunderschönes Naturparadies. Aufmerksam wurden die Frösche und die Entenfamilie von der Gruppe beobachtet. Die Zeit verflog viel zu schnell.
Nach dieser herrlichen Landschaft erreichte die Gruppe schon bald den sehnsüchtig erwarteten Geistsee im Naturschutzgebiet. Leider konnte man nicht viel von seiner Schönheit bewundern, war er doch vollkommen eingezäunt. Der Name Geistsee bezieht sich nicht auf ein Gespenst, sondern auf die Siedlung Geist nördlich davon.
Nach einem kurzen gemütlichen Aufstieg durch den Wald erreichte die Gruppe den vorgesehenen sonnigen Rastplatz. Belohnt wurden alle mit der schönen Aussicht aufs Stockhorn und Gantrischkette. Zu Füssen lag in der Ferne der Dittligsee, der letzte der drei Seen, der auf der Wanderroute lag.
Mit dem Blick auf das Ziel «Grizzlybär» nahmen die Teilnehmenden den letzten kurzen Abschnitt, begleitetet von starken Windböen, unter die Füsse.
Beim Restaurant Grizzlybär angekommen, konnte die Gruppe noch einen Feuerwehrevent speziell für Kinder bestaunen.
Einmal mehr rundete der traditionelle Nussgipfel mit Kaffee und Bier die Wanderung ab. Per Bus und Bahn erreichten alle – um ein Wandererlebnis reicher – den Ausgangspunkt Konolfingen.