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Biglens Badi-Wirtin Doris Stucki: „Schlechter kann der Sommer nicht mehr werden“

Die Gemeinde Biglen sucht ein neues Badmeister-Team. Die bisherige Badmeisterin Doris Stucki wird inskünftig nur noch den Schwimmbad-Kiosk führen. Trotz diesem sehr wetterabhängigen Job blickt sie zuversichtlich in die Zukunft.

Doris Stucki konzentriert sich ab der nächsten Sommersaison auf die Betreuung ihrer Gäste im Badi-Restaurant. (Bild: Archiv BERN-OST)

Anfang 2014 hat der Gemeinderat von Biglen als Sparmassnahme beschlossen, die Badi zwei Wochen später zu öffnen und zwei Wochen früher zu schliessen (BERN-OST berichtete).

Diese Reduktion der Öffnungszeiten bedeutete für Badmeisterin Doris Stucki 15 Prozent weniger Beschäftigungsgrad und damit weniger Lohn. „Den neuen Vertrag konnte und wollte die Badmeisterin nicht annehmen“, sagt Biglens Gemeindeschreiber Ferdinand Zürcher. Jetzt sucht Biglen ein neues Badmeisterteam.

"Wir werden mehr Zeit für die Gäste haben"

Das Beizli jedoch führt Doris Stucki weiter - zusammen mit ihrem Lebenspartner Rolf Probst. Stucki ist zuversichtlich - auch wenn der letzte Sommer das Arbeiten im Beizli schwierig machte.

"Wir freuen uns sehr, denn wir werden mehr Zeit für unsere Gäste haben", sagt Stucki gegenüber BERN-OST. Und verströmt Optimismus: "Schlechter kann der nächste Sommer gar nicht mehr werden."

Den Hauptlebensunterhalt bestreitet die Ex-Badmeisterin neu durch eine Anstellung im Pflegebereich.

[i] Das Stelleninserat der Gemeinde Biglen...


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Res Reinhard, res.reinhard@bern-ost.ch
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Erstellt: 07.02.2015
Geändert: 07.02.2015
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