Zustimmung überwiegt, Kritik an Verkehr und Kosten
Die Entwicklung des Bahnhofareals in Grosshöchstetten wird mehrheitlich positiv beurteilt. 46 Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen jedoch auch konkrete Erwartungen und Kritikpunkte.
Zwischen dem 13. Januar und 8. Februar konnte sich die Bevölkerung zur geplanten Entwicklung des Bahnhofareals äussern. Insgesamt gingen 46 Rückmeldungen ein.
Die Aufwertung des Areals stösst bei vielen Teilnehmenden auf Zustimmung. Besonders häufig genannt werden zusätzliche Sitzgelegenheiten, ökologische Massnahmen sowie Verpflegungsangebote. Auch überdachte, gut beleuchtete und teilweise beheizte Wartebereiche sind ein Anliegen. Zustimmung erhalten zudem hindernisfreie Zugänge und gedeckte Veloabstellplätze. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden sehen ihre Erwartungen erfüllt.
Bahnübergang sorgt für Bedenken
Neben der grundsätzlichen Unterstützung wurden auch konkrete Anliegen eingebracht. Mehrere Rückmeldende wünschen sich eine sichere Verkehrsführung, Temporeduktionen sowie eine bessere Abstimmung mit der Kantonsstrasse. Der Bahnübergang wird dabei als besonders kritisch wahrgenommen.
Auch Verbesserungen bei Fahrplan und Anschlüssen wurden angeregt. Diese Themen liegen jedoch nicht in der Zuständigkeit der Gemeinde und wurden an den Kanton und BLS weitergeleitet.
Einzelne Punkte sorgen für Kontroverse
Unterschiedlich beurteilt werden laut der Mitwirkung das geplante Shared-Mobility-Angebot, die Verlagerung der Parkplätze sowie ein vorgesehener Schräglift. Vereinzelt werden zudem der Bedarf und die Kosten der Umgestaltung grundsätzlich hinterfragt.
Das Zielbild für die Etappe 2035+ wird von rund 70 Prozent der Teilnehmenden unterstützt, schreibt die Gemeinde weiter. Positiv aufgenommen werden insbesondere ein Zugang von der Niesenstrasse sowie eine mögliche Unterführung. Gleichzeitig bestehen auch hier teilweise Bedenken bezüglich Kosten und Umsetzbarkeit.
Bis Mitte Jahr soll das Vorprojekt vorliegen. Die Rückmeldungen aus der Mitwirkung fliessen in die weiteren Abklärungen ein.