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Grossratswahl in der Region Bern-Ost - Resultate gegen Mitternacht
Heute Sonntag werden der bernische Grosse Rat und die Kantonsregierung neu gewählt. Die Resultate, auch diejenigen aus der Region Bern-Ost, werden erst gegen Mitternacht bekannt sein.
Aus der Region Bern-Ost kandidieren 116 Frauen und Männer für das bernische Kantonsparlament. Heute Sonntag gibt es für sie einen langen Wahltag. François Burdet, Vizechef von Kommunikation Kanton Bern, sagte dem Internetportal BERN-OST, die Resultate würden erst gegen Mitternacht bekannt sein.
Vielleicht dauert die Wartezeit noch länger: Falls am Sonntag um Mitternacht nicht alle Resultate vorliegen, wird die Ausmittlungsarbeit bis Montag Morgen unterbrochen.
In der Region Bern-Ost steht bereits jetzt fest: Für drei Grossrätinnen geht die langjährige Rathaus-Karriere zu Ende: Therese Bernhard (BDP, Worb), Marianne Morgenthaler (Grüne, Worb) und Therese Beeri (SP, Münsingen) verzichten auf eine erneute Kandidatur.
Sicher ist auch: Acht bisherige Bern-Ost-Grossrätinnen und Grossräte wollen wiedergewählt werden. Peter Bernasconi (SP, Worb), Eva Desarzens (FDP, Boll), Franziska Fritschy (FDP, Rüfenacht), Ruedi Sutter (FDP, Grosshöchstetten), Niklaus Gfeller (EVP, Rüfenacht) sowie die drei BDP-Vertreter Lorenz Hess (Stettlen), Ueli Lehmann (Zäziwil) und Walter Neuenschwander (Rubigen) .
Völlig neu sind die Wahlkreise: Der Amtsbezirk Konolfingen wurde – zusammen mit allen anderen Amtsbezirken - mit der bernischen Bezirksreform aufgelöst. Die Bern-Ost-Gemeinden wurden auf die zwei neu gebildeten Wahlkreise Mittelland-Nord und Mittelland-Süd aufgeteilt.
Die Grossratskandidaturen aus dem früheren Amt Konolfingen stehen in Konkurrenz zu Kandidaturen aus wählerstarken Gemeinden wie Köniz, Bolligen und Zollikofen. Zudem liegen die Bern-Ost-Gemeinden am Rand der beiden neuen Wahlkreise und haben teilweise kaum Bezugspunkte zu Gemeinden des gleichen Wahlkreises. Beispiel: Worb und Neuenegg gehören beide zu Mittelland-Nord, Konolfingen und Schwarzenburg zu Mittelland-Süd.
Neben diesen wahlgeometrischen Neuerungen mit unbekannten Auswirkungen gibt es eine grosse politische Unbekannte: Wie wird die neue Partei BDP - sie selbst spricht von "Schicksalswahl" - abschneiden? Auf wessen Kosten holt sie ihren Wähleranteil?
Fazit: Wie der Kuchen in der Region Bern-Ost parteipolitisch und persönlich verteilt wird, ist offen. Ebenso offen ist, wie viele Grossratssitze die Region Bern-Ost nach den Wahlen haben wird. Insbesondere die Gemeinde Worb mit ihren bisher fünf Grossräten zittert um den Status als „grossrätliche Hochburg“.
www.be.ch
Vielleicht dauert die Wartezeit noch länger: Falls am Sonntag um Mitternacht nicht alle Resultate vorliegen, wird die Ausmittlungsarbeit bis Montag Morgen unterbrochen.
In der Region Bern-Ost steht bereits jetzt fest: Für drei Grossrätinnen geht die langjährige Rathaus-Karriere zu Ende: Therese Bernhard (BDP, Worb), Marianne Morgenthaler (Grüne, Worb) und Therese Beeri (SP, Münsingen) verzichten auf eine erneute Kandidatur.
Sicher ist auch: Acht bisherige Bern-Ost-Grossrätinnen und Grossräte wollen wiedergewählt werden. Peter Bernasconi (SP, Worb), Eva Desarzens (FDP, Boll), Franziska Fritschy (FDP, Rüfenacht), Ruedi Sutter (FDP, Grosshöchstetten), Niklaus Gfeller (EVP, Rüfenacht) sowie die drei BDP-Vertreter Lorenz Hess (Stettlen), Ueli Lehmann (Zäziwil) und Walter Neuenschwander (Rubigen) .
Völlig neu sind die Wahlkreise: Der Amtsbezirk Konolfingen wurde – zusammen mit allen anderen Amtsbezirken - mit der bernischen Bezirksreform aufgelöst. Die Bern-Ost-Gemeinden wurden auf die zwei neu gebildeten Wahlkreise Mittelland-Nord und Mittelland-Süd aufgeteilt.
Die Grossratskandidaturen aus dem früheren Amt Konolfingen stehen in Konkurrenz zu Kandidaturen aus wählerstarken Gemeinden wie Köniz, Bolligen und Zollikofen. Zudem liegen die Bern-Ost-Gemeinden am Rand der beiden neuen Wahlkreise und haben teilweise kaum Bezugspunkte zu Gemeinden des gleichen Wahlkreises. Beispiel: Worb und Neuenegg gehören beide zu Mittelland-Nord, Konolfingen und Schwarzenburg zu Mittelland-Süd.
Neben diesen wahlgeometrischen Neuerungen mit unbekannten Auswirkungen gibt es eine grosse politische Unbekannte: Wie wird die neue Partei BDP - sie selbst spricht von "Schicksalswahl" - abschneiden? Auf wessen Kosten holt sie ihren Wähleranteil?
Fazit: Wie der Kuchen in der Region Bern-Ost parteipolitisch und persönlich verteilt wird, ist offen. Ebenso offen ist, wie viele Grossratssitze die Region Bern-Ost nach den Wahlen haben wird. Insbesondere die Gemeinde Worb mit ihren bisher fünf Grossräten zittert um den Status als „grossrätliche Hochburg“.
www.be.ch
Autor:in
Martin Christen, martinchristen@gmx.ch
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Erstellt:
27.03.2010
Geändert: 27.03.2010
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