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Anbau Landblick Beitenwil: Jetzt haben alle ein Badezimmer

Nach der langen Planungsphase, ist nun auch der Bau abgeschlossen. Durch den Ausbau des Alters- und Pflegheims Landblick in Beitenwil stehen zehn neue Zimmer und zwei zusätzliche Wohnungen für die Bewohner*innen zur Verfügung. Das ältere Gebäude wurde renoviert und ein zweites Gebäude hinzugefügt.

Geschäftsleiter Markus Wälti vor dem neuen Gebäude: Er freut sich über die guten Rückmeldungen. (Bild: Angela Zaugg)
Aussicht auf das Bergpanorama mit dem neuen Anbau: Die meisten Zimmer sind für die Bewohner*innen bereit. (Bild: Angela Zaugg)

"Der bisherige Teil des Alters- und Pflegheims wurde renoviert und modernisiert", sagt Markus Wälti, Geschäftsführer der Landblick AG. Die alten Zimmer, welche nicht mehr dem Standard entsprachen, wurden zum Teil vergrössert und jeweils eine Nasszelle hinzugefügt. Diese fehlte bei vielen Zimmern. Andere der ehemaligen Bewohner*innenzimmer wurden zu Büroräumen umfunktioniert.

 

Durch die Änderungen im alten Gebäude fielen einige Zimmer weg. Sie bekamen jedoch Platz im neuen Teil. Durch den Neubau hat das Alters- und Pflegheim neu 51 statt 41 Zimmer zur Verfügung. Dazu kommen zwei komplette Wohnungen im Erdgeschoss, welche für ältere Leute gedacht sind, die noch selbstständig wohnen wollen. Weiterführend gibt es jetzt Büros auf jedem Stockwerk, breitere Türen in beiden Gebäuden, Mehrzweckräume für Andachten oder andere Aktivitäten und neue Ruheräume für das Personal. "Es ist wichtig, dass sich die Mitarbeitenden auch mal zurückziehen können", sagt Wälti.

 

Ein weiter Weg mit Verzögerungen

Die ganze Planung des Projekts hatte bereits im Jahr 2012 begonnen. Damals war es der ehemalige Geschäftsleiter Jürg Simmen, der den Umbau des Heimes plante. Über die Jahre hinweg wechselte nicht nur der Geschäftsleiter, auch das Bauprojekt wurde den Anforderungen angepasst. Der Bau begann im Jahr 2018 und ist jetzt im August fast abgeschlossen. Die beiden Wohnungen müssen noch ausgebaut werden und die Vergrösserung eines Aufenthaltsraumes für die Bewohner*innen ist noch geplant.

 

Zudem gab es infolge des Coronavirus einige Verzögerungen während des Baus. "Einzelne Baukomponenten aus dem Ausland konnten nicht geliefert werden", sagt Wälti, man spüre die Abhängigkeit vom Ausland. Auch die Eröffnungsfeier wurde zuerst verschoben und jetzt vorerst auf Eis gelegt. Das Virus sei sehr gefährlich für die Bewohner*innen und damit sei das Risiko zu hoch.

 

"Es ist wie im Fussball"

Markus Wälti ist beeindruckt von der Flexibilität der Bewohner*innen und der Mitarbeiter*innen. Die Bewohner*innen, die dem Baulärm direkt ausgesetzt waren, wurden zur Überbrückung in das neue Gebäude verlegt.

 

Ausserdem erzählt Wälti, wie alle Beteiligten zusammengearbeitet haben: "Es ist wie im Fussball, man wird eine Mannschaft." Entscheidungen seien gemeinsam besprochen und schliesslich umgesetzt worden.


Autor*in
Angela Zaugg, angela.zaugg@bern.ost.ch
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Erstellt: 12.08.2020
Geändert: 12.08.2020
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