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Vize-Marmite Youngster Matthias Fehr: "Die Gefühle sind noch gemischt"

Das Finale fand bereits im September statt, diese Woche wurden in Zürich die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs verkündet. Mit seinem Dessertteller "Dultsch Pass Lunghin" erreichte Matthias Fehr in der Kategorie Pâtisserie den zweiten Rang. Bis er sich richtig über den Erfolg freuen kann, braucht der gebürtige Bigler jedoch noch etwas Zeit.

Freunde, Familie, Arbeitskollegen wie auch sein Vorgesetzter Rolf Mürner (4.v.r.) reisten mit nach Zürich, um Matthias Fehr (Mitte) vor Ort zu unterstützen. (Bilder: zvg)
Matthias Fehrs Dessertteller "Dultsch Pass Lunghin".
Matthias Fehr und Moderator Rainer Maria Salzgeber bei der Preisverleihung.
Feierten gemeinsam mit Matthias Fehr (3.v.l.) den Vize-Titel: (obere Reihe v.l.n.r.) Matthias Schwester Deborah Fehr, Mitbewohner Lukas Baumann, Pâtissier-Weltmeister Rolf Mürner und dessen Ehefrau Cornelia, Koch und Kollege Guy Rom, (untere Reihe v.l.n.r.) Koch-Nati-Kollege Lukas Kaufmann, Lukas Baumanns Freundin Alicia Höhener sowie Matthias Vater Beat Fehr. (Bilder: zvg)

Ein Schoggisorbet, ein Arve-Espuma, ein Birnenmousse, eine Schnitte mit mehllosem Schokoladebiskuit und eine Couverture. Diese und weitere Komponenten kreierte Matthias Fehr (22) für seinen vom Engadiner Pass Lunghin inspirierten Dessertteller – und schaffte es damit unter die zehn Finalisten des Marmite Youngster (BERN-OST berichtete).

 

Die besten Fünf, der auf dieses Jahr hin neu geschaffenen Kategorie Pâtisserie, durften sich im September an einem Finaltag messen. «Es ist sehr gut gelaufen. Ich konnte alles so umsetzen, wie ich es trainiert habe», sagte Matthias Fehr kurz danach.

 

Vize-Titel bei Kategorien-Premiere

Dass es nun für den zweiten Platz gereicht hat, bestätigt diese Einschätzung. «Es ist mega schön, dass ich soweit gekommen bin», freut sich Fehr wenige Tage nach der Finalnacht in Zürich, an der die Entscheidung bekannt gegeben wurde. Der knapp verpasste Sieg trübt jedoch seine Freude etwas. «Die Gefühle sind noch gemischt. Ich bin sehr ehrgeizig und habe alles darangesetzt, zu gewinnen.»

 

Zu schaffen macht dem gelernten Koch, ausgebildeten Konditor und Confiseur, dass es beim Reglement noch Unklarheiten gab, da es sich um eine neu geschaffene Kategorie handelt. Die Begründung der Jury, die in diesem Zusammenhang stand, sei für ihn deshalb schwer nachzuvollziehen. «Es ist schade, dass dies ausschlaggebend ist.» Viel lieber wäre ihm, wenn der Unterschied bei seiner Kreation zu suchen wäre. «Dann kann ich mich verbessern und das motiviert mich umso mehr», so der Vize-Marmite Youngster.

 

Freude wird wachsen

Motiviert ist Fehr, der in Rüeggisberg bei Swisspastrydesign arbeitet und mit Rolf Mürner einen ehemaligen Pâtissier-Weltmeister als Vorgesetzten hat, denn auch weiterhin. So sind etwa Pläne für die Teilnahme an einem anderen Wettbewerb zwar noch nicht konkret, aber vorhanden. Und wie er mit einem Lachen anfügt, ist etwas anderes bereits klar: «Je länger, je mehr, kann ich mich über den zweiten Rang freuen.»


Autor
Eva Tschannen, eva.tschannen@bern-ost.ch
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Erstellt: 08.12.2018
Geändert: 10.12.2018
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