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Oberdiessbach - In anderthalb Stunden vom Karfreitag zum Pfingstmontag

Von Palmsonntag bis zum Ende der Frühlingsferien gibt es in Oberdiessbach erstmals einen Stationenweg. Die Bevölkerung erhält damit die Gelegenheit, sich auf einem rund anderthalbstündigen Spaziergang mit den Geschehnissen zwischen Karfreitag und Pfingsten auseinanderzusetzen.

Andreas Wyss der Kirche Oberdiessbach: Er hat die Stationen gebaut (Bilder: Monika Wyss).
Die provisorische Montage der Station 2.
Ein Blick in die Werkstatt.

Der Oberdiessbacher Stationenweg knüpft an die alten Tradition des Kreuzweges an. Dieser ist bis heute oft in katholischen Kirchen an den Innenwänden oder auf den Fenstern abgebildet.

Der Oberdiessbacher Stationenweg geht aber über Karfreitag hinaus. Er macht auch den Karsamstag sowie Ostern, Auffahrt und Pfingsten zum Thema.

 

"Die Orte der einzelnen Stationen sind bewusst ausgewählt", schreibt die Kirche Oberdiessbach in einer Medienmitteilung. "Sie beziehen sich auf historische Zusammenhänge im Dorf oder auf äussere Gegebenheiten."

Jede Station des Weges hat ein eigenes Thema: "Der passende Ausschnitt aus der Bibel zeigt den biblischen Bezugspunkt; eine Wegleitung, die bei der 1. Station bezogen werden kann, gibt zu jeder Station einige theologische Hintergründe. Ein oder zwei Impulse verbinden jeweils das Thema der Station mit typischen Lebenserfahrungen."

 

Der Kirchbrunnen beim Lichtsignal ist die erste Station. Der Stationenweg sei rollstuhl- und kinderwagentauglich, brauche aber zwischendurch einen kräftigen "Anschieber",so die Veranstalter der reformierten Kirche Oberdiessbach.

[i] Weitere Infos unter www.kirche-oberdiessbach.ch


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pd / str, info@bern-ost.ch
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Erstellt: 26.03.2015
Geändert: 26.03.2015
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